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10.08.18
Wie künstliche Intelligenz unsere Arbeitswelt verändert

Wie Künstliche Intelligenz unsere Arbeitswelt verändert

Wir benutzen künstliche Intelligenz und wissen es manchmal gar nicht. Beim Urlaub buchen gibt’s ein Pop-Up-Fenster, eine sympathisch aussehende Frau bietet an uns zu helfen. Dahinter steckt aber keine echte Person, sondern ein Chat-Bot, der bei den gängigsten Problemen Standart-Antworten liefert, die dem Kunden eventuell schon weiterhelfen. Erst wenn es komplizierter wird, dann kommt der Call-Center-Mitarbeiter dran. Das erspart den Call-Center-Agents eine Vielzahl an Fragen, so dass Sie viel mehr Zeit für Kunden haben, die komplizierte Probleme haben. In diesem Fall hilft künstliche Intelligenz im Chat-Bot also um den Arbeitsalltag zu erleichtern. Auch Siri und Alexa basieren auf einer KI-Software. Sie beantworten uns Fragen nach dem Wetter, starten unsere Lieblingsmusik oder regeln das Licht , wenn wir zu faul sind zum Lichtschalter zu laufen.

Die Angst vor dem Ungewissen

Bei all den positiven Effekten gibt es viele Arbeitnehmer, die Angst haben, dass Roboter bald die Weltherrschaft an sich reißen und wir alle arbeitslos auf den Straßen rumlungern, ganz im Stil der Horrorszenarien a la Hollywood.
Es gibt auch schon Studien dazu, wie wahrscheinlich es ist, dass bestimmte Berufe von Robotern und Co. ersetzt werden. Wissenschaftler vom Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) haben untersucht, in welchem Maß menschliche Arbeit durch Maschinen ersetzbar ist. Natürlich nur gemessen an dem was bisher technisch möglich ist. Das Ergebnis: Besonders Helfer-Jobs werden in Zukunft kaum noch Perspektiven haben. Egal ob Logistik, Lebensmittel- oder Chemieindustrie, Roboter sind schon jetzt in der Lage zuverlässig leichte Arbeiten zu übernehmen.

Theorie und Praxis sind ein himmelweiter Unterschied

Was technisch möglich ist und was tatsächlich in den Unternehmen eingesetzt wird, da gibt es einen großen Unterschied. Nur weil ein Unternehmer die Möglichkeit hat seine Mitarbeiter durch Roboter zu ersetzen, heißt das nicht, dass er es auch machen wird. Künstliche Intelligenz ist auch nicht unbedingt günstiger als Mitarbeiter aus Fleisch und Blut. Die meisten schauen erstmal auf die Kosten-Nutzen-Rechnung und überlegen sich zweimal, ob Sie das Risiko der Umstellung eingehen. Der Wandel in der Industrie läuft deshalb doch eher schleppend. Zeit genug für die Mitarbeiter sich auf die Veränderungen in der Arbeitswelt vorzubereiten und sich weiter zu qualifizieren. Denn unter gut ausgebildeten Fachkräften und Akademikern ist die Wahrscheinlichkeit durch einen Roboter ersetzt zu werden bisher deutlich geringer als bei wenig qualifizierten Mitarbeitern.

Sorgen Sie also dafür, dass Sie nicht auf der Strecke bleiben. Bilden Sie sich weiter, mit der MeisterAkademie Graf.