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03.09.18
Prüfungsangst

Black-out bei der Prüfung – Was hilft gegen den Knoten im Kopf?

Der Tag der Prüfung rückt immer näher, mit jedem Tag steigt die Anspannung. Was werden die mich fragen? Habe ich genug gelernt? Was ist, wenn ich einen Black-out habe? Alles nachvollziehbare Gedanken. Allerdings sollten Sie es damit nicht übertreiben. Wer sich Horrorszenen mit diabolischen Prüfern und stotternden Prüflingen ausmalt, der macht sich unnötig verrückt. Natürlich steht für Sie etwas auf dem Spiel. Sie wollen die Prüfung schaffen. Panik ist dabei aber keine Hilfe. Ein gutes, nachvollziehbares Lernkonzept ist das A und O.

Oft scheint der Berg an Lernstoff unüberwindbar. Der ein oder andere neigt dazu bis tief in die Nacht zu lernen. Dabei ist Schlaf unheimlich wichtig, damit das Gelernte in das Langzeitgedächtnis übergehen kann. Sie sollten sich auch Pausen erlauben. Das ist keine verschwendete Zeit, sondern wichtige Zeit, in der Sie das Gehirn entlasten und Ihren Akku wieder aufladen. Sport kann helfen übermäßige Anspannung abzubauen und sich danach wieder besser konzentrieren zu können. Es reicht auch ein Spaziergang an der frischen Luft.

Den Lernstoff frühzeitig wiederholen

Die beste Taktik ist, nach einem Seminar die wichtigsten Dinge Zuhause nochmal durchzugehen und zu wiederholen. Wenn Sie das Stück für Stück machen, entsteht gar nicht erst ein riesiger Berg an Lernstoff, den Sie nachholen müssen.

Das Gehirn hat auch eine viel bessere Chance nach und nach das Wissen aufzunehmen, als bei einem Lernmarathon ein paar Tage vor der Prüfung.

Die Prüfung rückt näher

Bei mündlichen Prüfungen ist die Aufregung bei vielen besonders groß. Gegen diese Anspannung helfen ein paar kleine Übungen. Sie sollten negative Gedanken vermeiden. Sagen Sie sich lieber: Ich habe gelernt, ich werde mein Bestes geben, auch wenn ich durchfalle geht das Leben weiter. Nehmen Sie sich selbst den Erfolgsdruck, dann kann Ihr Gehirn besser arbeiten.

Vorbereitung ist alles

Sie müssen bei einer mündlichen Prüfung nicht nur an den Lernstoff denken. Wichtig ist auch, dass Sie Kleidung tragen, in der Sie sich wohlfühlen. Allerdings nichts was dem Prüfer negativ auffallen könnte. Der erste Eindruck entscheidet darüber wie sympathisch Sie dem Prüfer sind. Hunger, Durst und Unpünktlichkeit können Sie vermeiden in dem Sie ausreichend frühstücken und pünktlich aus dem Haus gehen.
Drehen Sie in Ihrem Kopf Ihren ganz eigenen Erfolgsfilm, mit Ihnen als Hauptdarsteller. Denken Sie an eine Herausforderung, die Sie erfolgreich gemeistert haben. Das gibt Ihnen mehr Selbstvertrauen für die anstehende Prüfung. Die positive Denkweise wird sich auch positiv auf Ihre Anspannung auswirken.

Der Prüfer ist auch nur ein Mensch

Niemand hat Freude daran, wenn Sie versagen. Seien Sie entspannt, atmen Sie durch und erlauben Sie sich Fehler. Wenn Sie den Anspruch haben wirklich alles richtig zu machen, dann setzen Sie sich unnötig unter Druck. Ein Fehler ist kein Drama, deshalb werden Sie nicht durchfallen. Im besten Fall fällt er Ihnen auf und Sie können sich korrigieren. Den Prüfern ist auch klar, dass Sie nervös sind. Es sollte Ihnen nicht wichtig sein möglichst cool und gelassen rüber zu kommen. Ihr Fokus sollte auf Ihrer Konzentration und den richtigen Antworten liegen.
Sollte es dann zu dem gefürchteten Black-Out kommen, bitten Sie darum, dass die Frage nochmal gestellt wird. Sie können dem Prüfer auch offen sagen, dass Sie gerade ein Brett vor dem Kopf haben und ihn bitten die Frage zurück zu stellen.

Wir wünschen allen unseren Teilnehmern viel Erfolg für die Prüfungen in den nächsten Monaten – eure MeisterAkademie Graf.