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15.04.19

Meister oder Studium – Warum nicht jeder studieren sollte

Noch sind Osterferien in NRW und die meisten Abiturienten bereiten sich mehr oder weniger intensiv auf ihre Abiturprüfungen vor. Aber was kommt danach? Wer nicht YouTube-Star oder Influencer werden will, der hat sich sicherlich überlegt studieren zu gehen, damit aus der Karriere auch was wird. Aber studieren ist nicht für jeden geeignet, nur die meisten Schüler und deren Eltern glauben, dass es keinen anderen Weg gibt, um erfolgreich im Beruf zu werden und möglichst viel Geld zu verdienen.

Eine nichtakademische Laufbahn bringt Vorteile

Wer an der Schule schon keinen Spaß hatte, dem wird das Studium vermutlich ähnlich schwerfallen. Jeder Mensch hat unterschiedliche Begabungen. Während die Einen gerne theoretisch rumphilosophieren, packen Andere lieber direkt an, ohne langes Gerede. Im schlimmsten Fall wird dann ein paar Semester studiert und das Studium schließlich abgebrochen, weil es einfach nicht das richtige war. Dann doch lieber direkt den nicht akademischen Weg gehen, der durchaus auch zu einer erfolgreichen Karriere führen kann. Erst die Ausbildung, dann beispielsweise der Meister IHK und am Ende noch der Betriebswirt IHK und schon öffnen sich verschiedene Türen in unterschiedlichsten Branchen und Unternehmen – vom kleinen Familienunternehmen bis hin zum Großkonzern.

Industrie und Handwerk freuen sich über qualifizierte Bewerber

Ein Großteil der Schüler und Eltern denkt nach wie vor, dass man in Deutschland nur anerkannt wird und Karriere machen kann, wenn man studiert hat. Ein abgeschlossenes Studium hat bundesweit tatsächlich einen hohen Stellenwert. Aber besonders in der Industrie und im Handwerk wird die Kombination aus Praxiserfahrung und Weiterbildung sehr geschätzt und nachgefragt. Der Fachkräftemangel tut sein Übriges. Viele Firmen sind so dringend auf Nachwuchssuche, dass sie froh sind, wenn sich Abiturienten nicht für das Studium, sondern für eine Ausbildung und anschließende Weiterbildungen entscheiden.

Mit Meister und Betriebswirt bis zum Bachelor und Master

Da das Studium noch immer als Optimum gilt, beschäftigen sich nur wenige mit dem deutschen Qualifikationsrahmen (DQR). Darin ist festgelegt, dass beispielsweise Meister, Fachwirt und Fachkaufmann einem Bachelor gleichwertig sind. Mit einem Abschluss als Geprüfter Betriebswirt IHK ist man sogar auf Level 7 angekommen und damit dem Masterabschluss gleichgestellt. Wie die Einstufungen im Einzelnen aussehen, zeigt diese Grafik der DIHK sehr deutlich:

Grafik DQR Stufenmodell

 Quelle: DIHK

Für eine nichtakademische Laufbahn spricht außerdem die Arbeitslosenquote in Deutschland. Laut der Bundesagentur für Arbeit ist das Risiko arbeitslos zu werden für Personen mit Fachschul-, Meister- und Technikerausbildung am geringsten.

Sind Sie auch eher praktisch veranlagt und jemand der gerne anpackt? Dann machen Sie Ihren Meister bei einer der führenden Meisterschule in NRW, der MeisterAkademie Graf.

Foto: bluedesign/Fotolia