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20.08.18
Gute Zeiten für die Industrie in NRW

Gute Zeiten für die Industrie in NRW

Es läuft rund für die Industrie-Betriebe in NRW, besonders im Bereich Maschinenbau. Denn Maschinenbaubetriebe haben den größten Anteil am Gesamtumsatz im ersten Halbjahr 2018.
Insgesamt haben die Industriebetriebe in NRW 166,3 Milliarden Euro erwirtschaftet. Das sind 4 Prozent mehr als im gleichen Zeitraum 2017. Diese Zahlen hat das Landesamt für Statistik veröffentlicht.

Unternehmen weiterhin im Ausland erfolgreich

Während es bei den Inlandsgeschäften 3,9 Prozent mehr Umsatz gab, liegt das Auslandsgeschäft mit 4,2 Prozent noch leicht darüber. Neben dem Maschinenbau mit 6 Prozent mehr Umsatz als 2017, sind auch die Betriebe der Metallerzeugung- und -bearbeitung bisher sehr erfolgreich in den ersten sechs Monaten 2018 gewesen. Sie freuen sich über 8,4 Prozent mehr Umsatz als im Vorjahreszeitraum. Direkt dahinter die Betriebe mit chemischen Erzeugnissen und die Hersteller von Kraftwagen und Kraftwagenteilen.

Volle Auftragsbücher sorgen für mehr Arbeitsplätze

Dank der guten Konjunktur werden auch weiterhin Jobs in der Industrie geschaffen. Im ersten Halbjahr 2018 hatten die befragten Unternehmen 22.000 Mitarbeiter mehr als noch 2017. Auch hier gab es den größten Mitarbeiterzuwachs im Bereich des Maschinenbaus.

Der Handelsstreit könnte die Umsätze stark beeinflussen

Ob der positive Trend in den Industrie-Unternehmen in NRW weiter anhält, hängt davon ab, ob sich der Handelsstreit zwischen China und den USA weiter verschärft. Laut BDI-Hauptgeschäftsführer Joachim Lang halten sich die Schäden für die deutsche Industrie bisher noch in Grenzen. Da Deutschland im Handel mit den USA und China eine große Rolle spiele, könnte eine Verschärfung des Konflikts allerdings enorme Auswirkungen auf die deutsche Industrie haben, befürchtet Lang.